Beratungsfeld 01
Digitale Souveränität
Welche technologischen Abhängigkeiten gefährden die künftige Handlungsfähigkeit und welche Alternativen müssen heute vorbereitet werden?
Herausforderung, Unterstützung, Arbeitsergebnis
Worum es geht und was am Ende vorliegt.
Kontrolle über Daten, Anwendungen und Infrastruktur, beherrschte Abhängigkeiten, tragfähige Zielarchitektur und Governance.
Herausforderung
Geschäftskritische Daten, Anwendungen und Infrastruktur liegen bei wenigen Technologieanbietern. Geänderte Bedingungen, Sperren, Ausfälle oder politische Eingriffe treffen die Organisation unmittelbar. Zugleich darf die Kontrolle über Daten und Systeme Innovation und Wirtschaftlichkeit nicht bremsen.
Unterstützung durch Torsten Maier
Torsten Maier macht Abhängigkeiten über Cloud, Plattformen, Netze, Daten und KI sichtbar, bewertet Technologie-, Anbieter- und Betriebsoptionen nach Kosten, Risiko und Wechselfähigkeit und entwickelt mit der Leitung ein souveränes Zielbild mit Architektur, Governance und Betriebsmodell. Datenportabilität und Exit-Fähigkeit werden von Beginn an angelegt, der EU Data Act wird in Rollen und Prozesse übersetzt.
Arbeitsergebnis
- Standortbestimmung mit Abhängigkeitslandkarte
- Strategisches Zielbild für Datenhoheit und kontrollierbare Verarbeitung
- Entscheidungsgrundlage für Vorstand, Leitung oder Ministerium
- Roadmap für mehr Handlungs- und Wechselmöglichkeiten
Leistungsumfang
Was dieser Bereich umfasst.
- Abhängigkeitslandkarte über Cloud, Plattformen, Netze, Daten und KI
- Bewertung von Technologie-, Anbieter- und Betriebsoptionen mit Kosten, Risiken und Wechselfähigkeit
- Zielbild für Datenhoheit und kontrollierbare Datenverarbeitung, für Unternehmen, Deutschland und Europa
- Souveräne Cloud- und Plattformstrategien einschließlich Beschaffung und Vertragsgestaltung
- EU Data Act mit Rollenklärung, Datenzugang im Design und organisatorischen Datenzugangsprozessen
- Entscheidungsvorlage für Vorstand, Leitung oder Ministerium mit priorisiertem Umsetzungsweg
Typische Fragen
Typische Fragen an diesen Bereich.
Was passiert mit dem Geschäft, wenn ein Anbieter die Bedingungen ändert oder den Zugang sperrt?
Welche Daten dürfen und müssen in Europa gehalten werden und was kostet das?
Ist die Organisation vom Data Act betroffen und was müssen Produkte können, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr kommen?
Nutzen
Was Unternehmen und Institutionen davon haben.
Vorstände und Unternehmensleitungen
Steuerbarkeit des Geschäfts, Verhandlungsmacht gegenüber Anbietern und eine nachvollziehbare Entscheidung über Investitionen in eigene Fähigkeiten.
Ministerien, Behörden und öffentliche Auftraggeber
Eine Grundlage für Beschaffung, Betrieb und Weiterentwicklung öffentlicher Systeme unter eigener Kontrolle.
Verteidigung und kritische Infrastrukturen
Datenhoheit und Resilienz für Führung und Betrieb, mit klarer Bewertung von Industrie- und Technologiepartnern.
Branchen und Zielgruppen
Wo dieser Bereich typischerweise zum Einsatz kommt.
Typische Aufgaben aus den Branchen. Die Beratung ist branchenübergreifend, keine Kundenreferenzen.
Vorgehensweise und fachliche Hintergründe
So wird gearbeitet.
Souveränität ist eine Führungsentscheidung, keine IT-Frage. Am Anfang steht die Aufgabe der Leitung, dann folgt die Landkarte der Abhängigkeiten über Cloud, Plattformen, Netze, Daten und KI. Aus ihr entstehen Optionen mit wirtschaftlicher Bewertung, ein Zielbild und ein priorisierter Umsetzungsweg.
Steuerbarkeit des Geschäfts, Verhandlungsmacht gegenüber Anbietern und Resilienz gegen Ausfall, Sperre oder geänderte Bedingungen werden gemeinsam bewertet. Die Ergebnisse werden so aufbereitet, dass Vorstand, Aufsichtsrat oder Ministerium entscheiden können.
Souveränität in der Beschaffung, Stand Oktober 2026
Die EU-Kommission hat am 3. Juni 2026 den Cloud and AI Development Act vorgeschlagen. Er sieht einen einheitlichen europäischen Rahmen zur Bewertung der Souveränität von Cloud- und KI-Diensten vor, verbunden mit dem Ausbau von Rechenzentren in Europa. Das Gesetzgebungsverfahren läuft. Für die öffentliche Hand und ihre Anbieter wird damit absehbar, nach welchen Kriterien souveräne Dienste künftig bewertet werden.
EU Data Act, Stand Oktober 2026
Der Data Act gilt seit dem 12. September 2025. Für vernetzte Produkte und verbundene Dienste, die nach dem 12. September 2026 in Verkehr gebracht werden, gilt zusätzlich die Pflicht, den Datenzugang bereits im Design anzulegen. Ob und wie Mobilfunk- und IoT-Anbieter betroffen sind, hängt von ihren konkreten Angeboten und Rollen ab, nicht von der reinen Konnektivität.
Abgrenzung
Keine Rechtsberatung. Die Beratung ordnet Betroffenheit, Optionen und Organisation ein und bereitet die Entscheidung vor. Die rechtliche Prüfung einzelner Verträge und Produkte erfolgt durch die Rechtsabteilung oder Kanzlei.
Weitere Beratungsfelder
Kontakt
Vorhaben besprechen.
anfrage@c-strategicadvisors.com