Beratungsfeld 03
KI und KI-Factories
Welche KI-Anwendungen schaffen tatsächlich Nutzen und welche Daten-, Infrastruktur- und Governance-Strukturen braucht die Organisation dafür?
Herausforderung, Unterstützung, Arbeitsergebnis
Worum es geht und was am Ende vorliegt.
Von der KI-Idee zur wirtschaftlich sinnvollen Anwendung. Anwendungsfälle, Datenbasis, Infrastruktur, Betriebsmodell, Governance und Umsetzung, auf Wunsch mit eigener souveräner KI-Infrastruktur.
Herausforderung
KI-Vorhaben scheitern selten an der Technologie, sondern an unklaren Anwendungsfällen, fehlender Datenbasis, ungeklärtem Betrieb und offener Verantwortung. Wer eigene KI-Infrastruktur oder eine KI-Factory aufbaut, entscheidet zugleich über Standort, Energie, Partner, Souveränität und Governance nach dem EU AI Act.
Unterstützung durch Torsten Maier
Torsten Maier bewertet, welche Anwendungsfälle sich zuerst tragen, welche Datenbasis und Infrastruktur sie brauchen und ob eigene oder fremde KI-Infrastruktur die bessere Entscheidung ist. Er richtet das Vorhaben aus, von priorisierten Anwendungsfällen über Betreibermodell, Partnerwahl und KI-Factory bis zum produktiven Betrieb. Governance nach EU AI Act verankert er von Beginn an.
Arbeitsergebnis
- Bewertete und priorisierte Anwendungsfälle mit Nutzen und Voraussetzungen
- Zielbild für eigene oder souveräne KI-Infrastruktur mit Standort-, Betreiber- und Partneroptionen
- Betriebsmodell mit Verantwortlichkeiten und Governance nach EU AI Act
- Begleitung der Umsetzung bis zur ersten produktiven Anwendung
Leistungsumfang
Was dieser Bereich umfasst.
- KI-Strategie mit priorisierten Anwendungsfällen, Betreibermodell und Einführungsplan
- Einführung in Geschäfts- und Betriebsprozesse, Befähigung von Management und Beschäftigten
- KI-Factories und souveräne KI-Infrastrukturen von Zielbild, Standort- und Betreiberoptionen über Partnerwahl und Datenbasis bis zur ersten produktiven Anwendung
- KI-Governance mit Übersicht vorhandener und geplanter KI-Anwendungen und Umgang mit nicht freigegebener KI-Nutzung
- Richtlinien, Freigabeprozesse, menschliche Aufsicht, Dokumentation und Überwachung
- Rollen- und risikobezogene Einordnung nach AI Act, KI-Kompetenz und regelmäßige Überprüfung
Typische Fragen
Typische Fragen an diesen Bereich.
Welche Anwendungsfälle lohnen sich zuerst und was braucht es dafür an Daten, Infrastruktur und Kompetenz?
Eigene KI-Infrastruktur aufbauen oder Anbieter nutzen und was bedeutet das für die Souveränität?
Welche Systeme fallen unter den AI Act und wer verantwortet das im Haus?
Nutzen
Was Unternehmen und Institutionen davon haben.
Vorstände und Unternehmensleitungen
Eine KI-Strategie, die Wirkung, Verantwortung und Regulierung zusammen denkt und vor dem Aufsichtsrat vertreten werden kann.
Ministerien, Behörden und öffentliche Auftraggeber
KI in Verwaltung und Verfahren unter Datenschutz, Vergaberecht und Geheimschutz, mit einem Betreibermodell, das die öffentliche Hand kontrolliert.
Verteidigung und sicherheitsrelevante Organisationen
Einordnung, welche KI-Fähigkeiten in Führung und Betrieb tragfähig sind und wie sie souverän betrieben werden.
Branchen und Zielgruppen
Wo dieser Bereich typischerweise zum Einsatz kommt.
Typische Aufgaben aus den Branchen. Die Beratung ist branchenübergreifend, keine Kundenreferenzen.
Vorgehensweise und fachliche Hintergründe
So wird gearbeitet.
Die Arbeit beginnt bei den Aufgaben, in denen KI für die Organisation Wirkung entfalten kann, sowie bei der Frage, wer die Verantwortung dafür trägt. Daraus entstehen priorisierte Anwendungsfälle, ein Betreibermodell und ein Einführungsplan, der Management und Beschäftigte mitnimmt.
KI-Factories werden von Zielbild, Standort- und Betreiberoptionen über Partnerwahl und Datenbasis bis zur ersten produktiven Anwendung begleitet. Governance wird von Anfang an mitgedacht, damit Richtlinien, Freigaben und Aufsicht nicht nachträglich aufgesetzt werden müssen.
AI Act, geltende Pflichten, Stand Oktober 2026
Verbote und die Pflicht zur KI-Kompetenz gelten seit dem 2. Februar 2025, die Regeln für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck seit dem 2. August 2025. Die Kennzeichnung KI-erzeugter Inhalte gilt seit dem 2. August 2026, mit Übergang bis zum 2. Dezember 2026 für bereits angebotene Systeme.
AI Act, Hochrisiko-Systeme, Stand Oktober 2026
Mit der Digital-Omnibus-Verordnung zur KI, Verordnung (EU) 2026/1744 vom 8. Juli 2026, in Kraft seit dem 27. Juli 2026, gelten die Pflichten für Hochrisiko-Systeme nach Anhang III ab dem 2. Dezember 2027 und für Hochrisiko-KI in regulierten Produkten nach Anhang I ab dem 2. August 2028.
Abgrenzung
Keine Rechtsberatung. Die Einordnung nach AI Act erfolgt fachlich und organisatorisch, die rechtliche Bewertung einzelner Systeme durch die Rechtsabteilung oder Kanzlei. Der Betrieb von Rechenzentren oder KI-Infrastruktur ist nicht Teil des Angebots. ISO/IEC 42001 dient als Grundlage für die Governance, eine Zertifizierung ist nur dort Pflicht, wo Gesetz oder Kunde sie verlangen.
Weitere Beratungsfelder
Kontakt
Vorhaben besprechen.
anfrage@c-strategicadvisors.com