Beratungsfeld 02
Militär und Defense
Wie lassen sich sichere Kommunikation, Datenhoheit und resiliente Infrastruktur zu einer belastbaren digitalen Verteidigungsarchitektur verbinden?
Herausforderung, Unterstützung, Arbeitsergebnis
Worum es geht und was am Ende vorliegt.
Digitale Führungsfähigkeit, sichere Kommunikation, Datenhoheit und resiliente Infrastruktur für Verteidigung, Sicherheitsbehörden und Verteidigungsindustrie.
Herausforderung
Verteidigungshaushalte steigen, Beschaffung soll schneller werden und die Fähigkeiten müssen digital zusammenspielen. Führung und Kommunikation hängen an Netzen, Satellitenverbindungen, Cloud und KI, die teils außerhalb europäischer Kontrolle liegen. Zugleich bringen neue Technologieanbieter Lösungen, die erst in bestehende Strukturen, Verfahren und Sicherheitsanforderungen passen müssen.
Unterstützung durch Torsten Maier
Torsten Maier betrachtet Souveränität, Kommunikation, Daten, KI, Satellit und Cyberresilienz als zusammenhängende Architektur und nicht als Einzelbeschaffungen. Er bewertet Technologie-, Industrie- und Betreiberoptionen nach Verfügbarkeit im Ernstfall, Kontrolle und Wechselfähigkeit, strukturiert Vorhaben zu steuerbaren Programmen und unterstützt Technologieanbieter dabei, ihre Lösungen auf Anforderungen und Beschaffungswege der Verteidigung auszurichten.
Arbeitsergebnis
- Lagebild der technologischen Abhängigkeiten für Führung, Kommunikation und Betrieb
- Zielbild für eine souveräne und resiliente digitale Architektur
- Bewertete Optionen für Technologie-, Industrie- und Betreiberpartner
- Steuerbares Programm mit Prioritäten, Zuständigkeiten und Meilensteinen
Leistungsumfang
Was dieser Bereich umfasst.
- Strategische und technologische Transformation in Verteidigung und Sicherheit
- Sichere und resiliente Kommunikation über Mobilfunk, Satellit und eigene Netze
- Datenhoheit, souveräne Cloud und KI für Führung und Betrieb
- Cybersecurity und Resilienz digitaler Infrastruktur
- Bewertung von Industrie- und Technologiepartnern, Einordnung von Beschaffungswegen
- Marktzugang für Technologieanbieter und Start-ups in Verteidigung und Sicherheit
Typische Fragen
Typische Fragen an diesen Bereich.
Welche Führungs- und Kommunikationsmittel bleiben verfügbar, wenn kommerzielle Netze oder Satellitendienste ausfallen oder gesperrt werden?
Wie wird aus steigenden Budgets schnell eine digitale Fähigkeit, die unter eigener Kontrolle bleibt?
Wie werden neue Technologieanbieter so eingebunden, dass Tempo und Sicherheit zusammenpassen?
Nutzen
Was Unternehmen und Institutionen davon haben.
Verantwortliche in Verteidigung und Sicherheitsbehörden
Eine Gesamtsicht auf Kommunikation, Daten, KI und Infrastruktur und Entscheidungsgrundlagen, die Verfügbarkeit, Kontrolle und Tempo gegeneinander abwägen.
Verteidigungs- und Sicherheitsindustrie
Einordnung von Partnerschaften, Souveränitätsanforderungen und Programmen, in denen viele Beteiligte zusammenarbeiten müssen.
Technologieanbieter, Start-ups und Investoren
Ein klarer Weg von der Technologie zum Einsatzszenario, zu Anforderungen und Beschaffungswegen der Verteidigung.
Branchen und Zielgruppen
Wo dieser Bereich typischerweise zum Einsatz kommt.
Typische Aufgaben aus den Branchen. Die Beratung ist branchenübergreifend, keine Kundenreferenzen.
Vorgehensweise und fachliche Hintergründe
So wird gearbeitet.
Im Verteidigungsumfeld zählen Verlässlichkeit, Souveränität und Vertraulichkeit. Technologien werden danach bewertet, ob sie Führung und Betrieb unter realen Bedingungen stärken und ob sie unter eigener Kontrolle betrieben werden können. Am Anfang steht die Frage, welche Fähigkeit gebraucht wird, nicht welches Produkt verfügbar ist.
Daraus entstehen ein Lagebild der Abhängigkeiten, ein Zielbild und ein Programm mit klaren Zuständigkeiten. Grundlage ist langjährige Expertise im Verteidigungssektor und in der Beratung staatlicher Auftraggeber. Vertrauliches wird auf einem abgestimmten sicheren Weg besprochen.
Rahmen, Stand Oktober 2026
Die NATO-Staaten haben im Juni 2025 vereinbart, bis 2035 jährlich 5 Prozent des BIP für Verteidigung und sicherheitsrelevante Ausgaben aufzuwenden, davon 3,5 Prozent für die Kernverteidigung und 1,5 Prozent unter anderem für Infrastruktur, Cyberabwehr und Resilienz. Das Bundeswehrplanungs- und Beschaffungsbeschleunigungsgesetz wurde im Januar 2026 beschlossen und gilt bis Ende 2035. Bei Rüstungskäufen außerhalb der EU ist zu prüfen, ob die technologische Souveränität Europas beeinträchtigt wird.
Satellitenkommunikation, Stand Oktober 2026
Die EU hat im August 2026 den Vertrag für das Satellitensystem IRIS² unterzeichnet, Dienste sollen ab 2030 bereitstehen. GOVSATCOM bündelt seit Januar 2026 staatliche Satellitenkapazitäten der Mitgliedstaaten als Übergang.
Abgrenzung
Strategische und technologische Beratung, Bewertung von Optionen und Begleitung von Vorhaben. Keine Interessenvertretung gegenüber Parlament, Regierung oder Behörden und keine Vermittlung gegen Provision. Fragen zu Geheimschutz und Sicherheitsüberprüfung werden im Einzelfall mit dem Auftraggeber geklärt.
Weitere Beratungsfelder
Kontakt
Vorhaben besprechen.
anfrage@c-strategicadvisors.com